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	<description>Alles über Versicherungen</description>
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		<title>Die Unfallversicherung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 11:35:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Unfallversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzeslage]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaustagegeld]]></category>
		<category><![CDATA[Kurkostenbeihilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Unfall ist ein pl&#246;tzliches, von au&#223;en auf eine Person einwirkendes Ereignis, durch das die Person unfreiwillig einen Schaden erleidet. Es geh&#246;rt zu den juristischen Feinheiten, dass eine Sache keinen Unfall erleiden kann; sie kann allenfalls besch&#228;digt werden. In der Unfallversicherung geht es nur um Personensch&#228;den. Sachsch&#228;den, beispielsweise bei einem Verkehrsunfall, sind Gegenstand der Kaskoversicherung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uss-aast.ch/wp-content/uploads/2011/06/unfallversicherung-300x193.jpg" alt="Thema des Artikels sind Unfallversicherungen" title="Fehltritt" width="300" height="193" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Ein Unfall ist ein pl&#246;tzliches, von au&#223;en auf eine Person einwirkendes Ereignis, durch das die Person unfreiwillig einen Schaden erleidet. Es geh&#246;rt zu den juristischen Feinheiten, dass eine Sache keinen Unfall erleiden kann; sie kann allenfalls besch&#228;digt werden. In der Unfallversicherung geht es nur um Personensch&#228;den. Sachsch&#228;den, beispielsweise bei einem Verkehrsunfall, sind Gegenstand der Kaskoversicherung.</strong></p>
<h2>Die gesetzliche Unfallversicherung</h2>
<p>Zun&#228;chst unterscheidet man zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung ist Sache eines Arbeitgebers, dessen Mitarbeiter automatisch versichert sind. Tr&#228;ger der gesetzlichen Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften; die Beitr&#228;ge werden allein vom Arbeitgeber getragen.</p>
<p>Die gesetzliche Unfallversicherung tritt bei Arbeitsunf&#228;llen und bei beruflich verursachten Erkrankungen ein. Ebenfalls versichert ist der direkte Weg von der Haust&#252;r bis zum Arbeitsplatz und zur&#252;ck; Umwege f&#252;hren zum Verlust dieses Versicherungsschutzes. Die Meldung eines Unfalles ist allein Sache des Arbeitgebers, den man allerdings bei einem Wegeunfall mit den notwendigen Angaben unterst&#252;tzen muss. Bei einem Arztbesuch infolge eines Arbeitsunfalles ist dies anzugeben, da dann nicht die Krankenkasse, sondern die Berufsgenossenschaft f&#252;r die Krankheitskosten aufkommen muss. Der Versicherte merkt davon allerdings nichts. Das ist eine Angelegenheit zwischen Krankenkasse und Berufsgenossenschaft. </p>
<h2>Die private Unfallversicherung</h2>
<p>Unf&#228;lle k&#246;nnen einen Menschen aber nicht nur am Arbeitsplatz treffen. Auch im Haushalt oder auf einer Urlaubsreise kann es zu einem Unfall mit Personenschaden kommen. Die Heilungskosten, also die Beseitigung der Unfallfolgen, sind allerdings nicht Gegenstand der Unfallversicherung, sondern obliegen der Krankenversicherung. Dazu geh&#246;rt beispielsweise auch eine Rehabilitationsma&#223;nahme. </p>
<p>Die private Unfallversicherung tritt dort ein, wo die Krankenversicherung nicht mehr zust&#228;ndig ist. Ist der Unfall beispielsweise mit dem Verlust eines Fingers verbunden, so kann die Krankenkasse zwar f&#252;r die Heilung aufkommen. Doch einen neuen Finger erh&#228;lt man dadurch nicht. Beim Daumen ist der Verlust schon gravierender, und wenn man gar das Augenlicht verliert, wird man wohl kaum noch so wie bisher weiter leben k&#246;nnen. Jetzt tritt die Unfallversicherung auf den Plan.</p>
<p>Die private Unfallversicherung leistet Ersatz in Geld beim Verlust von Gliedma&#223;en, dem Geh&#246;r oder dem Augenlicht. Daf&#252;r gibt es eine sogenannte Gliedertaxe, in der festgelegt ist, wie viel Prozent von der Versicherungssumme der Verlust eines Fingers oder des Augenlichts „wert“ ist. Entsprechend erfolgt die Entsch&#228;digung entweder als Einmalzahlung oder laufende Rente, je nachdem, was der Versicherungsvertrag vorsieht.</p>
<p>Die private Unfallversicherung gilt in der Regel weltweit und rund um die Uhr. Die Beitr&#228;ge sind allein vom Versicherten zu tragen. Eventuell gibt es auch Beitragszuschl&#228;ge, beispielsweise wenn jemand eine besonders gef&#228;hrliche Sportart aus&#252;bt, oder eine Entsch&#228;digung ist daf&#252;r im „Kleingedruckten“ gar ausgeschlossen.</p>
<h2>Zusatzoptionen</h2>
<p>Der Versicherungsvertrag ist frei gestaltbar. So k&#246;nnen beispielsweise beim Verlust des Augenlichts die Entsch&#228;digungsleistungen verdoppelt werden, oder es kann eine Leistung im Falle des Todes vereinbart werden. Auch die Beitragsr&#252;ckgew&#228;hr, wenn kein Unfall zu beklagen ist, kann vereinbart werden. </p>
<p>H&#228;ufig werden auch noch folgende Leistungen, die anderweitig nicht abgesichert sind, in die Unfallversicherung einbezogen:</p>
<p>-	Krankenhaustagegeld<br />
-	kosmetische Operationen<br />
-	Bergungskosten und R&#252;ckreisekosten<br />
-	Kurkostenbeihilfe<br />
-	eine Sofortleistungen bei schweren Verletzungen, um Nebenkosten abzudecken<br />
-	eine Leistung bei Knochenbr&#252;chen</p>
<p>F&#252;r den Fall, dass sich kein Unfall ereignet, kann bei einem fortlaufenden Versicherungsvertrag eine Beitragsr&#252;ckgew&#228;hr vereinbart werden.</p>
<p>Quelle der Grafik: Jan Schumann &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Die Haftpflichtversicherung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Capture</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haftpflichtversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausratsversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsbedingungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter der Haftpflichtversicherung versteht man im Allgemeinen die Privathaftpflichtversicherung. Ein weiterer Zweig ist die KFZ-Haftpflichtversicherung, die zu den Autoversicherungen geh&#246;rt. Die Privathaftpflichtversicherung &#252;bernimmt Schadenersatzanspr&#252;che, die Dritte gegen den Versicherungsnehmer richten, wenn er ihnen beispielsweise schuldhaft durch Verletzung seiner Sorgfaltspflicht einen Schaden zugef&#252;gt hat. Die Privathaftpflicht ist im Gegensatz zur KFZ-Haftpflicht eine freiwillige Versicherung. Die Privathaftpflichtversicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-8" title="Feuerwehr im Einsatz" src="http://www.uss-aast.ch/wp-content/uploads/2011/06/haftpflicht-300x200.jpg" alt="Thema des Artikels ist die Haftpflichtversicherung" width="300" height="200" /><strong>Unter der Haftpflichtversicherung versteht man im Allgemeinen die Privathaftpflichtversicherung. Ein weiterer Zweig ist die KFZ-Haftpflichtversicherung, die zu den Autoversicherungen geh&#246;rt. Die Privathaftpflichtversicherung &#252;bernimmt Schadenersatzanspr&#252;che, die Dritte gegen den Versicherungsnehmer richten, wenn er ihnen beispielsweise schuldhaft durch Verletzung seiner Sorgfaltspflicht einen Schaden zugef&#252;gt hat. Die Privathaftpflicht ist im Gegensatz zur KFZ-Haftpflicht eine freiwillige Versicherung.</strong></p>
<h2>Die Privathaftpflichtversicherung</h2>
<p>Die Privathaftpflichtversicherung sch&#252;tzt den Versicherungsnehmer, seinen Ehegatten und die im Haushalt lebenden minderj&#228;hrigen Kinder. Sie &#252;bernimmt nicht nur den Schadenersatz, sondern hilft auch bei der Abwehr unberechtigter Anspr&#252;che. Empfehlenswert ist sie insbesondere f&#252;r Familien mit Kindern, da den Kindern erfahrungsgem&#228;&#223; eher ein Missgeschick unterl&#228;uft, das zu Schadenersatzanspr&#252;chen f&#252;hren kann.</p>
<p>Ausgeschlossen ist der Schadenersatz nat&#252;rlich, wenn der Schaden vors&#228;tzlich herbeigef&#252;hrt wurde, nicht aber bei Fahrl&#228;ssigkeit. Auch innerhalb der Familie greift die Versicherung nicht, und auch Sch&#228;den an fremden Sachen, die der Versicherungsnehmer tats&#228;chlich z. B. aufgrund von Miete besitzt, sind nicht versicherbar. Weiteres kann in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen geregelt sein.</p>
<p>Diese Versicherungsbedingungen sind in der Regel bei allen Versicherern identisch, sodass man sich bei der Auswahl nach der Pr&#228;mie richten kann. Wer den Rat des Versicherungsvertreters in der N&#228;he braucht, muss etwas mehr bezahlen als der Versicherungsnehmer, der sich an eine Direktversicherung wendet. Er muss dann aber die Schadenmeldung auch selbst &#252;bernehmen.</p>
<p>Die Privathaftpflichtversicherung wird auch g&#252;nstiger, wenn man den Versicherungsvertrag &#252;ber mehrere Jahre abschlie&#223;t. Er verl&#228;ngert sich allerdings von Jahr zu Jahr, wenn man nicht k&#252;ndigt. Des Weiteren kann man einen Selbstbehalt vereinbaren. Dann muss man kleine Sch&#228;den ganz oder gr&#246;&#223;ere Sch&#228;den bis zum Selbstbehalt aus der eigenen Tasche bezahlen, spart daf&#252;r aber an Pr&#228;mie.</p>
<p>&#220;brigens: da die Pr&#228;mie relativ niedrig ist, lohnt es sich nicht, sie quartalsweise oder gar monatlich zu bezahlen. Das kostet nur einen Pr&#228;mienzuschlag, den man sich bei j&#228;hrlicher Zahlung sparen kann.</p>
<h2>Zusatzversicherungen gegen Mehrpr&#228;mie</h2>
<p>Neben der einfachen Privathaftpflicht lassen sich noch weitere Risiken versichern. Die Tierhalterhaftpflicht sichert das Risiko durch Pferd oder Hund ab. Die Mieterhaftpflicht sch&#252;tzt den Mieter vor Schadenersatzanspr&#252;chen des Vermieters, und die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht sch&#252;tzt den Eigent&#252;mer etwa bei einer Verletzung der Streupflicht. Hausbesitzer mit &#214;lheizung k&#246;nnen sich durch eine Gew&#228;sserschaden-Haftpflichtversicherung vor den Schadenersatzforderungen sch&#252;tzen, die beim Auslaufen von Heiz&#246;l gestellt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Weitere solche Versicherungen sind die Wassersporthaftpflichtversicherung, die Jagdhaftpflichtversicherung oder die Bauherrenhaftpflichtversicherung.</p>
<p>Man kann sich sogar dagegen versichern, dass ein mittelloser Dritter, der dem Versicherungsnehmer schadenersatzpflichtig ist, nicht versichert ist. Dann &#252;bernimmt die eigene Versicherung den Schadenersatz.</p>
<h2>Spezielle Haftpflichtversicherungen</h2>
<p>Daneben gibt es noch eine Reihe von Haftpflichtversicherungen, die nicht den Privatbereich betreffen. Dazu geh&#246;rt beispielsweise die Berufshaftpflichtversicherung, die aber oft vom Arbeitgeber im Rahmen seiner Betriebshaftpflicht abgedeckt wird. Denn Anspr&#252;che Dritter aus einem Verschulden eines Mitarbeiters m&#252;ssen in erster Linie gegen den Arbeitgeber oder Dienstherren gerichtet werden.</p>
<p>Betriebe haben in der Regel eine Betriebshaftpflichtversicherung, wenn sie Anspr&#252;chen Dritter, beispielsweise von Kunden, ausgesetzt sind. Doch hilft diese dem Unternehmer nat&#252;rlich nicht, wenn er schlechte Arbeit abliefert. Da muss er schon selbst nachbessern. Spezielle Haftpflichtversicherungen schlie&#223;en auch &#196;rzte oder Architekten ab, und Rechtsanw&#228;lte oder Steuerberater sch&#252;tzen sich vor den Folgen, wenn sie einen Termin vers&#228;umt haben und dem Kunden dadurch ein Schaden entstanden ist.</p>
<p>IMG: J&#252;rgen Effner &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Lebensversicherung</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 11:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Capture</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestverzinsung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Lebensversicherung ist eine Erg&#228;nzung zur gesetzlichen Rentenversicherung und eventuell einer Betriebsrente, um die nach dem Wegfall von Lohn und Gehalt auftretende Versorgungsl&#252;cke zu schlie&#223;en. Sie ist bedingt durch das Absinken der gesetzlichen Rentenversicherung, mit der allein sich der Lebensstandard im Alter nicht mehr aufrechterhalten l&#228;sst, wieder wichtiger geworden. Die klassische Lebensversicherung Die klassische Lebensversicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uss-aast.ch/wp-content/uploads/2011/06/Lebensversicherung-300x200.jpg" alt="In diesem Artikel werden Lebensversicherungen thematisiert" title="Lebensversicherung" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-20" /><strong>Die Lebensversicherung ist eine Erg&#228;nzung zur gesetzlichen Rentenversicherung und eventuell einer Betriebsrente, um die nach dem Wegfall von Lohn und Gehalt auftretende Versorgungsl&#252;cke zu schlie&#223;en. Sie ist bedingt durch das Absinken der gesetzlichen Rentenversicherung, mit der allein sich der Lebensstandard im Alter nicht mehr aufrechterhalten l&#228;sst, wieder wichtiger geworden.</strong></p>
<h2>Die klassische Lebensversicherung</h2>
<p>Die klassische Lebensversicherung beruht auf einem privaten Versicherungsvertrag zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsgesellschaft. Sie leistet, wenn die versicherte Person – das muss nicht der Versicherungsnehmer sein – stirbt oder die vereinbarte Altersgrenze erreicht, entweder in der Form einer einmaligen Kapitalzahlung oder als lebenslange oder auch befristete Rente. Bei Tod des Versicherten wird die Versicherungssumme f&#228;llig, bei Unfalltod manchmal sogar die doppelte Versicherungssumme. Der Vertrag kann relativ frei vereinbart werden. Ein Vergleich von Leistungen und Pr&#228;mien ist deshalb sinnvoll, bevor man eine Lebensversicherung abschlie&#223;t.</p>
<p>Die Pr&#228;mie ist abh&#228;ngig von der gew&#228;hlten Versicherungssumme und kann monatlich, quartalsweise oder j&#228;hrlich – seltener in der Form einer Einmalzahlung – f&#228;llig sein. Die Laufzeit der Versicherung betr&#228;gt in der Regel mindestens zw&#246;lf Jahre, um steuerliche Besonderheiten ausnutzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>F&#252;r die Beitr&#228;ge gilt eine Mindestverzinsung, die die Versicherung gew&#228;hrleisten muss. Dar&#252;ber hinaus kann der Versicherte an h&#246;heren Ertr&#228;gen der Versicherung durch die sogenannte &#220;berschussbeteiligung partizipieren. Diese k&#246;nnen aber nur f&#252;r die Vergangenheit, nie f&#252;r die Zukunft garantiert werden. Deshalb ist jedes Versprechen einer &#220;berschussbeteiligung mit Vorsicht zu genie&#223;en. </p>
<h2>Die fondsgebundene Lebensversicherung</h2>
<p>Bei der klassischen Lebensversicherung ist die Gesellschaft an relativ konservative Anlageformen gebunden. Um den Kunden eine h&#246;here Rendite zu bieten, kann sie fondsgebundene Lebensversicherungen anbieten. Dann ist die Versicherungsleistung nicht mehr von den selbst erwirtschafteten Ertr&#228;gen, sondern von den Ertr&#228;gen des gew&#228;hlten Fonds abh&#228;ngig. </p>
<p>Oft werden hier utopische Renditen versprochen, um den Kunden zu einem Abschluss zu bewegen. Doch auch hier gilt, dass diese Renditen nur auf dem Papier stehen. Ma&#223;gebend ist der Fondskurs bei F&#228;lligkeit der Versicherung, und dieser kann erheblich von der Prognose abweichen und theoretisch sogar unter den Kaufkursen der Fondsanteile liegen. Eine Gew&#228;hrleistung kann in der Regel nicht gegeben werden; der Versicherte ist auf die Performance des Fonds angewiesen.</p>
<p>Dabei ist auch zu ber&#252;cksichtigen, dass die Fondsverwaltung nicht kostenlos ist. Die Rendite kann durch offene und verdeckte Geb&#252;hren gedr&#252;ckt werden und kommt dann beim Versicherten nur teilweise an.</p>
<p>Im Zweifel sollte man die klassische Lebensversicherung w&#228;hlen. Da stehen mindestens die Beitr&#228;ge und die Mindestverzinsung f&#252;r die Auszahlung zur Verf&#252;gung.</p>
<h2>Die Risikolebensversicherung</h2>
<p>Die Risikolebensversicherung wird oft bei der Absicherung von Kreditrisiken eingesetzt. Wenn beispielsweise ein Familienvater, Alleinverdiener, ein Haus f&#252;r seine Familie kauft, geht er erhebliche Verpflichtungen ein. Solange er verdient, ist das kein Problem. Sollte er aber beispielsweise bei einem Unfall sterben, muss die Familie von einer kargen Rente leben, und die Kreditraten m&#252;ssen weiterhin gezahlt werden – oder das Familienheim muss verkauft werden.<br />
Hier hilft die Risikolebensversicherung. Die Pr&#228;mie ist im Vergleich zur Lebensversicherung sehr gering. Doch leistet sie nur, wenn der Versicherte stirbt. Er selbst profitiert also nicht von dieser Versicherung, wohl aber seine Familie, die auf diese Weise die Kreditraten weiterhin bezahlen oder den Kredit abl&#246;sen kann. </p>
<p>Quelle des Fotos: Christian Jung &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Kfz-Versicherung und Sicherheit</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 11:36:05 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[KFZ-Versicherung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im und um das Auto spielt die Sicherheit eine gro&#223;e Rolle. Die KFZ-Versicherung ber&#252;cksichtigt dies mehr oder weniger und tr&#228;gt damit dazu bei, dass die Sicherheit gr&#246;&#223;er wird. Denn die beste KFZ-Versicherung ist nat&#252;rlich die, die man nicht braucht. Die KFZ-Versicherung wird durch Sicherheitsma&#223;nahmen g&#252;nstiger, weil es so zu weniger Unf&#228;llen und damit zu einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uss-aast.ch/wp-content/uploads/2011/06/KFZ-Versicherung-300x201.jpg" alt="KFZ Versicherungen sind Thema des Artikels" title="Autokauf" width="300" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-14" /><strong>Im und um das Auto spielt die Sicherheit eine gro&#223;e Rolle. Die KFZ-Versicherung ber&#252;cksichtigt dies mehr oder weniger und tr&#228;gt damit dazu bei, dass die Sicherheit gr&#246;&#223;er wird. Denn die beste KFZ-Versicherung ist nat&#252;rlich die, die man nicht braucht. Die KFZ-Versicherung wird durch Sicherheitsma&#223;nahmen g&#252;nstiger, weil es so zu weniger Unf&#228;llen und damit zu einer geringeren Inanspruchnahme kommt. Sie wird durch Sicherheitsma&#223;nahmen aber auch wieder teurer, weil die Sicherheitsma&#223;nahmen den Fahrzeugpreis erh&#246;hen und so h&#246;here Kosten zur Schadenbeseitigung erforderlich werden.</strong></p>
<p>Dazu ein Beispiel: Airbags haben mit Sicherheit zu weniger Verletzungen bei einem Unfall gef&#252;hrt. Doch m&#252;ssen sie nach einem Unfall, bei dem sie ansprechen, komplett ersetzt werden. Und das ist teuer; mancher &#228;ltere Kleinwagen ist nach einem Ausl&#246;sen der Airbags nur noch ein wirtschaftlicher Totalschaden, weil der Ersatz der Airbags h&#246;here Kosten verursacht, als dies dem Restwert des Fahrzeugs entspricht.</p>
<h2>Typklassen</h2>
<p>Ma&#223;gebend f&#252;r die Einstufung der Autos in der KFZ-Versicherung ist die Typklasse, der das Auto zugeordnet wird. Diese wird von einem Treuh&#228;nder vorgenommen und ist f&#252;r alle KFZ-Versicherungen verbindlich. Beim Versicherungsvergleich braucht man also nicht nach einer g&#252;nstigeren Typklasse zu suchen – sie ist &#252;berall einheitlich. </p>
<p>Die Typklasse ergibt sich aus dem Schadenbedarf eines Fahrzeugtyps im Vergleich mit dem Schadenbedarf aller Fahrzeugtypen. Die Typklassen werden j&#228;hrlich &#252;berpr&#252;ft; sie k&#246;nnen sich somit im Zeitablauf &#228;ndern.</p>
<p>Bei der Einstufung spielen somit nicht nur die Reparaturkosten eines Fahrzeugs an sich eine Rolle, sondern auch die H&#228;ufigkeit von Unf&#228;llen. Das kann dazu f&#252;hren, dass auch Fahrzeuge, die g&#252;nstig zu reparieren sind, in einer h&#246;heren Typklasse auftauchen, weil sie beispielsweise von Fahranf&#228;ngern bevorzugt werden, die mehr Unf&#228;lle verursachen als der Durchschnitt aller Fahrer.</p>
<p>Typklassen gibt es auch in der Kaskoversicherung; diese sind nicht mit den f&#252;r die Haftpflichtversicherung ermittelten Typklassen identisch.</p>
<h2>Regionalklassen</h2>
<p>Das zweite die Versicherungspr&#228;mie bestimmende Merkmal beim Auto ist die Regionalklasse. Sie richtet sich nach dem Hauptwohnsitz des Fahrzeughalters. Die Regionalklasse ist unabh&#228;ngig vom Fahrzeug. Tendenziell ist sie in aufgrund der Unfallh&#228;ufigkeit in l&#228;ndlichen Gebieten niedriger als in Ballungsgebieten. Auch die Regionalklassen werden von einem Treuh&#228;nder festgelegt und j&#228;hrlich &#252;berpr&#252;ft.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Typklassen kann es bei den Regionalklassen von Versicherer zu Versicherer kleine Unterschiede geben, die auch nur aus einer anderen Bezeichnung bestehen k&#246;nnen. Manche Versicherer sind auch dazu &#252;bergegangen, die Postleitzahl des Wohnortes als Basis zu verwenden. Das hat Vorteile bei einem Online-Pr&#228;mienangebot. Denn die Postleitzahl seines Wohnortes kennt jeder Versicherungsinteressent. Bei der Regionalklasse ist das schon schwieriger.</p>
<h2>Vorsorge</h2>
<p>Erfahrung bedeutet, aus Fehlern zu lernen. Das gilt auch im Bereich Sicherheit f&#252;r die Autos. Daher besch&#228;ftigt sich die Versicherungswirtschaft auch mit der Ursachenforschung f&#252;r Unf&#228;lle, um dadurch k&#252;nftige Unf&#228;lle vermeiden zu k&#246;nnen. Dazu z&#228;hlt beispielsweise auch die Entwicklung von Crash-Tests f&#252;r Autos, um Vor- und Nachteile einer Konstruktion bei einem Autounfall aufzeigen zu k&#246;nnen. Dabei arbeiten Versicherer und Automobilklubs zusammen. Immer wieder f&#252;hrt dies dazu, dass die Autos im Detail noch besser und noch sicherer werden, auch wenn dies den Autobauern oftmals h&#246;here Kosten auferlegt.</p>
<p>F&#252;r den Autok&#228;ufer gilt dann allerdings, dass er Autos meidet, die nicht wenigstens die &#252;blichen Sicherheitsfeatures eingebaut haben. </p>
<p>Picture: svort &#8211; Fotolia.com </p>
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		<title>Krankenversicherung</title>
		<link>http://www.uss-aast.ch/2011/03/krankenversicherung/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:35:54 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Arztbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Privatpatient]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzversicherungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krankenversicherung gliedert sich in die gesetzliche Krankenversicherung, die alternative private Krankenversicherung und diverse Zusatzversicherungen zur Krankenversicherung, die besondere Leistungen absichern. Die gesetzliche Krankenversicherung Die gesetzliche Krankenversicherung ist f&#252;r jeden Arbeitnehmer verpflichtend, der weniger als die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze verdient. Die Beitr&#228;ge werden zu einem festgelegten Anteil vom Arbeitgeber aufgebracht, die Differenz bis zum gesetzlich festgelegten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uss-aast.ch/wp-content/uploads/2011/06/krankenversicherung2-300x200.jpg" alt="Krankenversicherungen sind Thema des Artikels" title="Krankenversicherung" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-17" /><strong>Die Krankenversicherung gliedert sich in die gesetzliche Krankenversicherung, die alternative private Krankenversicherung und diverse Zusatzversicherungen zur Krankenversicherung, die besondere Leistungen absichern.</strong></p>
<h2>Die gesetzliche Krankenversicherung</h2>
<p>Die gesetzliche Krankenversicherung ist f&#252;r jeden Arbeitnehmer verpflichtend, der weniger als die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze verdient. Die Beitr&#228;ge werden zu einem festgelegten Anteil vom Arbeitgeber aufgebracht, die Differenz bis zum gesetzlich festgelegten Einheitsbeitrag muss der Arbeitnehmer bezahlen. </p>
<p>Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Familienversicherung. Alle nicht selbst verdienenden Familienmitglieder sind beitragsfrei mitversichert.</p>
<p>Verschiedene Krankenkassen kommen mit dem Einheitsbeitrag nicht aus und erheben Zusatzbeitr&#228;ge. Diese muss der Arbeitnehmer alleine tragen. Er hat aber unter Beachtung von K&#252;ndigungsfristen ein Wahlrecht, wo er versichert sein m&#246;chte, und kann die Zusatzbeitr&#228;ge vermeiden.</p>
<p>Die Leistungen der Krankenkassen sind weitgehend identisch. Verschiedentlich werden sogenannte Bonusprogramme angeboten. Beispielsweise kann man an Beitrag sparen, wenn man keinen Arzt aufsucht. Wird dies aber trotzdem notwendig, wird nicht nur der urspr&#252;ngliche Beitrag, sondern noch ein Zusatzbeitrag f&#228;llig. Man sollte da schon genau pr&#252;fen, ob sich dies im Einzelfall lohnt. </p>
<h2>Die private Krankenversicherung</h2>
<p>Auch wer &#252;ber der Beitragsbemessungsgrenze verdient, muss die gesetzliche Krankenkasse nicht verlassen. Er wird dann als freiwilliges Mitglied weiter gef&#252;hrt. Doch kann er anstelle der freiwilligen Mitgliedschaft auch eine private Krankenversicherung w&#228;hlen, die mit deutlich niedrigeren Beitr&#228;gen wirbt. Da die &#196;rzte von der privaten Krankenversicherung besser bezahlt werden, kann es sein, dass sie privat Versicherte bevorzugen – auch das ein Argument. </p>
<p>Sie lohnt sich in der Regel allerdings nur f&#252;r Singles oder Verheiratete ohne Kinder, die beide verdienen. Der Grund: in der privaten Krankenversicherung werden Beitr&#228;ge f&#252;r jeden Versicherten f&#228;llig, bei einer Familie mit drei Kindern also f&#252;nf Beitr&#228;ge. Das kann durchaus h&#246;her sein als der Beitrag, den man als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlt. Ein Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenkasse ist jederzeit m&#246;glich, doch ein Wechsel von der privaten in die freiwillige Krankenversicherung ist es nicht. Dazu kommt, dass die Beitr&#228;ge in der privaten Krankenversicherung vom Eintrittsalter des Versicherten abh&#228;ngig sind. Es muss deshalb gut &#252;berlegt werden, ob sich ein Wechsel zur privaten Krankenversicherung lohnt.</p>
<p>In der privaten Krankenversicherung zahlt der Versicherte die Arzt- und Krankheitskosten zun&#228;chst selbst und reicht die Belege dann zur Erstattung bei der Versicherung ein. </p>
<h2>Zusatzversicherungen</h2>
<p>Durch den Abbau von Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Versicherten durch Eigenbeitr&#228;ge st&#228;rker belastet. Diese Belastungen sind aber wieder versicherbar. Diese Zusatzversicherungen werden teilweise von den gesetzlichen Versicherungen selbst, vor allem aber von den privaten Versicherungen angeboten.</p>
<p>Beispiele sind die Versicherung von Sehhilfen oder von Zahnersatz. Hier k&#246;nnen auf den Versicherten erhebliche selbst zu tragende Kosten zukommen, insbesondere wenn er mit den Kassenleistungen nicht zufrieden ist, sondern Besseres bevorzugt. </p>
<p>Auch wer gesetzlich versichert ist, kann sich als Privatpatient behandeln lassen, wenn er eine entsprechende Zusatzversicherung abschlie&#223;t. Damit ist beispielsweise eine Chefarztbehandlung oder das Einzelzimmer im Krankenhaus ebenso versicherbar wie der Arztbesuch als Privatpatient.</p>
<p>Der Versicherte hat selbst die Wahl, ob er solche Zusatzversicherungen abschlie&#223;t. Brillen als Beispiel halten oftmals l&#228;nger und m&#252;ssen nicht ersetzt werden. Da kann es g&#252;nstiger sein, sich den regelm&#228;&#223;igen Beitrag zur Zusatzversicherung zu sparen und daf&#252;r eben im Bedarfsfalle dann Eigenbeitrag zu &#252;bernehmen. </p>
<p>Grafik: Birgit Reitz-Hofmann &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Hausratversicherung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 12:36:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geltungsbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Hausratsversicherung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Hausratversicherung bietet f&#252;r die Einrichtung und sonstige Gegenst&#228;nde eines Hauses Versicherungsschutz gegen Elementarsch&#228;den wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Daneben k&#246;nnen auch Sch&#228;den durch Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus, der oft damit in Zusammenhang steht, eingeschlossen sein. Die Hausratversicherung ist eine freiwillige Versicherung. Dagegen ist die Geb&#228;udeversicherung oft obligatorisch, zumindest solange das Geb&#228;ude noch durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uss-aast.ch/wp-content/uploads/2011/06/Hausratsversicherung-300x200.jpg" alt="Hausratversicherungen werden thematisiert" title="Kein Kinderspielplatz" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-11" /><strong>Die Hausratversicherung bietet f&#252;r die Einrichtung und sonstige Gegenst&#228;nde eines Hauses Versicherungsschutz gegen Elementarsch&#228;den wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Daneben k&#246;nnen auch Sch&#228;den durch Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus, der oft damit in Zusammenhang steht, eingeschlossen sein.  </strong></p>
<p>Die Hausratversicherung ist eine freiwillige Versicherung. Dagegen ist die Geb&#228;udeversicherung oft obligatorisch, zumindest solange das Geb&#228;ude noch durch Bankfinanzierungen belastet ist. </p>
<h2>Geltungsbereich und Umfang des Versicherungsschutzes</h2>
<p>Versichert ist die im Versicherungsschein bezeichnete Wohnung. Der Versicherungsschutz gilt damit praktisch f&#252;r die ganze Familie. Doch ist nicht alles automatisch mit versichert. So m&#252;ssen bestimmte Dinge wie etwa Wertgegenst&#228;nde besonders angegeben werden, damit sie in den Versicherungsschutz einbezogen werden k&#246;nnen. Das kann zu einem Zusatzbeitrag f&#252;hren. Auch Fahrr&#228;der oder Sportger&#228;te k&#246;nnen mit versichert sein. Im Einzelfall ist deshalb eine genaue Pr&#252;fung der Versicherungsbedingungen zu empfehlen.</p>
<p>Die Hausratversicherung versichert die Gegenst&#228;nde zum Neuwert, sodass sie bei einem Schaden wieder beschafft werden k&#246;nnen. Dazu muss die Versicherungssumme, von der die H&#246;he des Beitrags abh&#228;ngt, diesen Wert decken. Bei einer zu hohen Versicherungssumme zahlt man zu viel Beitrag, bei einer zu niedrigen Versicherungssumme kann es jedoch zu einer Unterversicherung mit der Folge, dass ein Schaden nur anteilig erstattet wird, kommen. Daher sollte der Versicherungsschutz j&#228;hrlich &#252;berpr&#252;ft werden, damit wertvollere Neuanschaffungen rechtzeitig einbezogen werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die einzelnen Gegenst&#228;nde m&#252;ssen sich nicht unbedingt in der Wohnung befinden. So k&#246;nnen Fahrr&#228;der in einer separaten Garage (f&#252;r das Auto ist die Autoversicherung zust&#228;ndig) ebenso versichert sein wie der Inhalt des Autos, und dies sogar auf einer Reise. N&#228;heres regeln die Versicherungsbedingungen, die auch angeben, ob f&#252;r solche Einschl&#252;sse ein Zusatzbeitrag erforderlich ist.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen auch zus&#228;tzlich anfallende Kosten in die Hausratversicherung eingeschlossen sein. Eventuell ist daf&#252;r ein Mehrbeitrag zu leisten. So etwa k&#246;nnen die Beseitigungen von Sch&#228;den durch Vandalismus, wenn ein Dieb die Wohnung verw&#252;stet oder die Aufr&#228;umkosten nach einem Wohnungsbrand versichert sein.</p>
<h2>Ist die Hausratversicherung sinnvoll?</h2>
<p>Im Falle eines Schadens ist man selbstverst&#228;ndlich froh, versichert zu sein. Doch wie oft kommt ein Schaden vor, und wie hoch, k&#246;nnte dieser tats&#228;chlich sein? Die Schadenh&#246;he h&#228;ngt beispielsweise davon ab, ob man sich im Falle des Falles tats&#228;chlich v&#246;llig neu einrichten w&#252;rde oder ob auch eine andere L&#246;sung m&#246;glich w&#228;re. Denn wenn ohnehin geplant ist, sich anders einzurichten, ist man nicht auf eine Versicherungsentsch&#228;digung angewiesen. Auch wer nicht unbedingt darauf angewiesen ist, alles wieder neu zu beschaffen, kann sich die Pr&#228;mie f&#252;r eine Hausratversicherung sparen.</p>
<p>Die Pr&#228;mie richtet sich dar&#252;ber hinaus danach, ob und welche Zusatzbeitr&#228;ge anfallen. Wer alle Eventualit&#228;ten absichern m&#246;chte, kann hier schon auf eine deutliche Mehrpr&#228;mie kommen. Dies kann &#252;brigens von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich sein, sodass ein genauer Versicherungsvergleich n&#252;tzlich ist.</p>
<p>Man sollte auch darauf achten, dass ein Schadenfall ausreichend dokumentiert werden kann. Schwierig ist beispielsweise der Nachweis eines Schadens oder dessen H&#246;he, wenn man keine Rechnung f&#252;r die Beschaffung des Gegenstandes vorweisen kann. Gelegentliche Bilder von der Wohnungseinrichtung k&#246;nnen ebenfalls eine sinnvolle Dokumentation sein. Falls dieser Nachweis nicht gelingt, ist &#196;rger vorprogrammiert. Denn der Versicherte f&#252;hlt sich im Recht, weil er seinen Schaden kennt, die Versicherungsgesellschaft dagegen will ihn nicht akzeptieren, weil die Beweise dazu fehlen. </p>
<p>Image: Daniel Fuhr &#8211; Fotolia.com</p>
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